Startseite
Onlineshop Kleidung
Onlineshop Styling
Impressum
Vampire
Haus Rabenstein
Rabensteiner Story´s
Buch Empfehlung
Bücher von Ines
Bildbände
Bücher Vampire
DVD´s

Bildbände



Nach oben

....als lebten die Engel auf Erden

Das Buch enthält 84 Schwarzweiß-Fotos von Engel-Statuen auf katholischen Friedhöfen in Italien.
Diese Meisterwerke der italienischen Bildhauer-Kunst entstanden zwischen 1850 und 1920.
Die Fotos und ein Begleittext führen den Leser durch die geheimnisvolle Welt der monumentalen Totenstädte,
die mit allen Arten von Engeln bevölkert sind: Botenengel, Schutzengel, Racheengel, Wächterengel, Todesengel,
Geheimhaltungsengel, Schreibeengel und Kriegsengel. Ferner sehen wir die Erzengel Michael, Gabriel, Raphael
und Uriel - und Metatron, einen der mysteriösesten Engel.

Im zweiten Teil steigen wir hinab in die Hölle und sehen Satan und seine Bräute Lilith und Naamah,
eine verführerische und erotische Dämonin, der weder sterbliche Männer noch himmlische Engel widerstehen können.
Auch andere Höllenengel treiben ihr Unwesen und jagen verlorene Seelen.

Das Schlußkapitel erzählt von der Apokalypse, bei der Engel eine entscheidende Rolle spielen.
Die Katastrophen beginnen, als sieben Engel nacheinander in ihre Posaunen blasen.
Vier Engel werden losgebunden, um ein Drittel der Menschheit zu töten.
Am Tag des Jüngsten Gerichts gelingt es Michael und den himmlischen Heerscharen schließlich,
Satan und seine Dämonen zu besiegen und sie in einen See von brennendem Schwefel zu werfen.


 


Nach oben

Gerald Axelrod


hier geht´s zur Homepage von Gerald Axelrod 



Nach oben

Rezession aus

www.literaturtipp.de

(sl). Es war ein Schlüsselerlebnis, das Gerald Axelrod dazu bewog, sich mit Engeln, vor allem aber mit Friedhöfen zu beschäftigen: In Florenz auf dem Weg zu einer Kirche, die hoch über der Stadt thront, glaubte er, je näher er der Kirche kam, beobachtet zu werden. Doch als er sich umdrehte, waren es „nur“ die Engelskulpturen des Friedhofes, die ihn scheinbar ansahen. Seither nahmen ihn Friedhofsengel gefangen und so widmet er ihnen seinen Bildband „… als lebten die Engel auf Erden“.
Manchmal dramatisch, oftmals düster und trotzdem in vollkommener Schönheit erstrahlend, hat Gerald Axelrod Engelskulpturen auf norditalienischen Friedhöfen in Duotonfotos eingefangen und die Bilder in der Dunkelkammer berbeitet. Man fühlt sich von diesen „Fotografien über Schönheit und Tod“ seltsam berührt und erstaunlicherweise kommt es einem bei einigen Bildern so vor, als sehe einem der abgebildete Engel genau in die Augen. Die großformatigen Aufnahmen ziehen den Betrachter sofort in ihren Bann.
Das gleiche kann man auch über den Text sagen: Gerald Axelrod ist nicht nur ein guter Fotograf, sondern ein ebenso guter Autor, der es versteht, den Leser sofort einzunehmen. „… als lebten die Engel auf Erden“ besticht durch fundierte, spannend und kurzweilig präsentierte Texte. Dafür hat Gerald Axelrod die Weltliteratur nach Engeln durchforstet und fördert manchmal Unglaubliches zutage: So kommt man nämlich erstaunlicherweise nicht in der Bibel dem Geheimnis der Engel auf die Spur, sondern in den Apokryphen, den sogenannten „verborgenen Büchern“, die zwischen 500 v. und 100 n. Chr. entstanden. Mit manchmal ironischem Unterton zeigt Gerald Axelrod auf, was die Kirche – ob nun protestantisch oder katholisch – alles an Schriften über Engel verschwinden ließ, um Christen einen bestimmten Glauben „vorzusetzen“.
Sein Buch hat der Autor detailliert unterteilt – die Aufgaben der verschiedenen Engel wie Botenengel, Schutzengel und Schreibeengel werden erklärt, die himmlische Hierarchie dargestellt und die Mächte des Bösen aufgezeigt – doch leider fehlen sämtliche bibliografischen Quellenangaben. So bleibt es Gerald Axelrods Geheimnis, auf welche literarischen Grundlagen sich seine Erkenntnisse stützen.
Der Bildband „…als lebten die Engel auf Erden“ nimmt den Leser mit auf eine Reise über italienische Friedhöfe und überrascht nicht nur durch fotografische Ästhetik, sondern auch mit fesselnden Geschichten von himmlischen und höllischen Heerscharen.
Sehens- und lesenswert



Nach oben

.....den weiter als der Himmel ist die Liebe

Fotografien über die Träume der Engel
Mit Bildern von Gerald Axelrod und Gedichten von Liane Angelico
Wovon träumen Engel? Man darf vermuten, vom selben wie die Menschen, nämlich vom Liebesglück. Engel verdanken ihre ungeheure Popularität ja nicht zuletzt dem Umstand, daß sie seit jeher als Inbegriff der Liebe gelten. Schon die alten Griechen und Römer stellten sich Eros bzw. Amor, den Gott der Liebe, als geflügeltes Wesen vor. Bekanntlich erhielt Amor (oder Eros, wie ihn die Griechen nannten) von den Göttern den Auftrag, goldene Pfeile in die Herzen jener Männer und Frauen zu schießen, die zueinander passen, damit sie sich ineinander verlieben. Andererseits sollte er bleierne Pfeile in die Herzen jener schießen, die nichts gemeinsam haben, damit sie sich aus dem Weg gehen. Wie wir aber aus leidvoller Erfahrung wissen, treibt Amor gerne Schabernack und schießt mit sichtlichem Vergnügen goldene Pfeile in die Herzen jener Menschen, die absolut nicht zusammenpassen, und bleierne Pfeile in die Herzen derjenigen, die eigentlich füreinander bestimmt sind.
Im Gegensatz zur Mythologie der Griechen und Römer steht im Judentum und Christentum die Liebe zu Gott an erster Stelle. Deshalb gehört es zu den Pflichten der Seraphim, der allerhöchsten Engel, diese Liebe in den Herzen der Menschen zu entflammen. Daneben gibt es aber eine Reihe von Liebesengeln, die für irdische Belange zuständig sind. Sie erreichten zwar nie Amors Berühmtheit, doch bedeutet dies nicht, daß ihre Hilfe weniger wirksam ist. Folgende Engel können in Liebesfragen angerufen werden:
Anael ist der Regent des Planeten Venus, der ja als Abendstern am Firmament leuchtet und als "Stern der Liebe" gilt. Venus war in der römischen Mythologie die Göttin der Liebe und Amors Mutter. Nach alter Vorstellung besitzt jeder Stern einen Engel als Regenten, und als Regent der Venus wurde Anael zum Schutzengel für Hochzeiten. Er leitet alles für die Eheschließung in die Wege und gibt dem Paar seinen Segen, damit der Bund auch wirklich fürs Leben hält.
Itqal ist der Engel der Zuneigung. Zu seinen Spezialitäten gehört es, Streitigkeiten zu schlichten und die Harmonie wieder herzustellen. Keine leichte Aufgabe in einer Ehekrise! Deshalb ist für die Anrufung Itqals auch ein besonderes Ritual erforderlich, bei dem man sechs Kerzen anzünden und Sandelholz als Räucherwerk verwenden soll.
Jeliel entflammt die Leidenschaft in den Herzen der Liebenden und sichert die Treue, indem er das Paar blind macht für andere Objekte der Begierde. An dieser Stelle sei auf den feinen Unterschied zwischen Leidenschaft und Lust hingewiesen. Während die Leidenschaft durchaus wünschenswert erscheint und in die Zuständigkeit des himmlischen Engels Jeliel fällt, gilt die Lust in den Augen der Kirche seit jeher als verwerflich. Kein Wunder, daß der Höllenengel Asmodeus, einer der höchsten Fürsten in Satans Reich, als Teufel der Lüsternheit, Sinnlichkeit und des Luxus auftritt.
Tezalel sichert ebenfalls die eheliche Treue. Da Untreue wohl der häufigste Scheidungsgrund ist, verwundert es kaum, daß mit Jeliel und Tezalel gleich zwei Engel für die Treue verantwortlich sind.
Theliel hilft einer Verliebten (oder einem Verliebten), das Objekt ihrer (oder seiner) Begierde zu erobern. Theliel vermag die Gefühle eines Menschen zwar nicht direkt zu manipulieren, aber er kann eine günstige Gelegenheit herbeiführen, um die Flammen der Liebe zu entzünden.
Habiel besitzt ein besonderes Geschick, Menschen zu beeinflussen, die zwar verliebt sind, aber vor einer festen Bindung zurückschrecken. Er flößt ihnen Vertrauen ein, damit sie den Sprung in die Ehe riskieren.
Der Vollständigkeit halber sei noch ein weiterer Engel erwähnt, der zwar zu den Liebesengeln zählt, heute aber wohl nur noch selten angerufen wird: Tahariel, der Engel der Keuschheit. Seine Aufgabe besteht darin, man kann es unschwer erraten, die Keuschheit bis zur Eheschließung zu sichern.

Romantische Liebe im 19. Jahrhundert
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts traten zwei Entwicklungen ein, die das Bild der Grabskulpturen entscheidend beeinflußten: die Entstehung der Totenstädte und das neue Liebes-Ideal der Romantik.
Während des ganzen Mittelalters wurden die Toten in Massengräbern verscharrt, die in der Dorfmitte lagen. Bis zum 18. Jahrhundert funktionierte dieses System, doch dann stieg die Seuchengefahr wegen der wachsenden Zahl der Toten immer stärker an. So entschlossen sich die Städteplaner in ganz Europa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer radikalen Neulösung und ließen riesige Friedhöfe außerhalb der Städte errichten, mit monumentalen Gebäuden, Säulengängen, großzügigen Wegen und Bäumen.
Die neuen Totenstädte boten reichen Bürgern die Möglichkeit, mit pompösen Familiengräbern ihren Wohlstand zu demonstrieren. Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Apotheker, Professoren, Generäle, Fabrikanten, Architekten, hohe Beamte und Ingenieure gaben bei den Bildhauern prunkvolle Statuen in Auftrag. Den Höhepunkt erreichte diese Friedhofskultur in der Zeit von 1850 bis 1920. Nach dem Ersten Weltkrieg ließ das Interesse schlagartig nach, und es setzte eine völlige Verdrängung des Todes ein, die bis heute andauert.
Die Bildhauer, die die Skulpturen anfertigten, verstanden sich nicht als Diener der Kirche, sondern als freie Künstler. Sie ließen sich von der Romantik inspirieren, die ab der Mitte des 18. Jahrhunderts ein neues Liebes-Ideal verkündete: die leidenschaftliche Liebe, die vor jener Zeit eher die Ausnahme war. Als Regel galt die Vernunftehe, bei der die Heiratskandidaten ihren Partner kaum je selbst aussuchen konnten.
Die von der Romantik geforderte Liebesheirat setzte sich zwar nach und nach in allen Gesellschaftsschichten durch, doch bald traten die Schattenseiten zutage: Die leidenschaftliche Liebe erwies sich als wesentlich unbeständiger und vergänglicher als die Vernunftehe. Um den Traum von ewiger Liebe trotzdem verwirklichen zu können, entstand die Vorstellung, daß die Liebe über den Tod hinausgehe. Der Tod trennt also nicht mehr, sondern verbindet die Liebenden im Jenseits.
Die ewig währende Liebe mag heute immer weniger der Realität entsprechen, doch vielleicht ist sie gerade deshalb das (selten erreichte) Ideal geblieben. Wir träumen von der romantischen Liebe, die unserem Körper Glück und unserer Seele Frieden bringt - und mit der wir schließlich ins Reich der Engel eintreten. Denn weiter als der Himmel ist die Liebe.


 


Nach oben

Wo die Zeit keine Macht hat

Die ersten Spuren der irischen Geschichte liegen im Dunkeln verborgen. Aber es ist gerade diese mystische Urzeit, die Irland so interessant macht. Alte Legenden, die der Begleittext zusammenfaßt, berichten von gespenstischen Dämonen, die vor den Menschen die Insel bewohnten, von der Eroberung durch die Kelten und von den geheimnisvollen Kräften der Druiden, die als Ärzte, Priester und Zauberer die allerhöchste Macht besaßen. Doch die schönsten Erzählungen schildern Reisen in die "Anderswelt", also ins Reich der Feen.
Für die alten Iren gab es keine scharfe Trennung zwischen Diesseits und Jenseits. Vielmehr vermischten sich die beiden Welten, wobei die "andere Welt" unter den grünen Hügeln lag, als Insel im Ozean oder als versunkenes Land unter dem Meer. Menschen konnten sie durch Höhlen, Brunnen, Quellen, Seen oder Schiffsreisen (fast) jederzeit betreten (wer Pech hatte, schaffte es allerdings nicht mehr, zurückzukommen). Umgekehrt besuchten auch Feen unsere Welt, wobei sich die Erdenbewohner nicht selten in die zauberhaften Geschöpfe verliebten.
Dieses Ineinanderfließen von realer und mystischer Welt erreichte seinen Höhepunkt an Samhain, der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November. Am Abend des 31. Oktobers ging nämlich der Sommer zu Ende, während der Winter und gleichzeitig das neue Jahr erst am Morgen des 1. Novembers begannen. Die Nacht dazwischen hing sozusagen in der Luft, es war eine "Zeit zwischen den Zeiten", in der die Tore zur Anderswelt weit offenstanden und alle Geister freien Zutritt zu unserer Welt hatten. Ebenso konnten auch die Menschen besonders leicht ins Reich der Feen gelangen.
Noch heute wird diese Nacht in einigen Ländern, besonders in den USA, als Halloween gefeiert (der Name ist eine Kurzform von "All Hallows Eve", meint also die Nacht vor Allerheiligen). Da nicht nur liebliche Feen, sondern auch blutrünstige Monster und die Seelen der Verstorbenen in unsere Welt eindrangen, war diese Nacht außerordentlich gefährlich, und kein vernünftiger Mensch setzte einen Fuß vor die Tür.
Die maskierten Kinder, die heute in Amerika von Haus zu Haus ziehen und Geschenke fordern, symbolisieren diese Dämonen und Gespenster, die man mit Opfergaben gnädig stimmen mußte. Denn jeder Kelte bereitete ein reiches Festmahl für die Geister und öffnete die Haustüre, ehe er zu Bett ging. Danach durfte niemand die Wesen aus der anderen Welt stören. Wer seine Neugier nicht zügeln konnte und einen Blick auf die bizarren Gestalten riskierte, der wurde schon bald von ihnen geholt.
Samhain hatte nicht nur bei den Iren, sondern auch bei den Festland-Kelten eine so überragende Bedeutung, daß es der katholischen Kirche nicht gelang, dieses heidnische Fest abzuschaffen. Deshalb verwandelte sie es einfach in einen christlichen Gedenktag für die Toten, nämlich Allerheiligen.
Doch nun zurück zu den alten Mythen. Die Anderswelt war ein genaues Abbild unserer Welt mit Städten und Palästen, nur viel prächtiger und strahlender, ein Ort des grenzenlosen Glücks, ohne Hunger, Krankheit und Tod: "Wir verbringen unsere Zeit mit fröhlichen Festen und nie endendem Vergnügen, werden niemals alt und haben nie Streit", berichtete eine Fee den staunenden Menschen. Deshalb hieß die Anderswelt auch "Land der Jugend", "Land des Lebens" oder "Land des Überflusses".
Da die Bewohner ewig jung blieben, war es ein Ort, "wo die Zeit keine Macht hatte": Viele Jahre auf Erden erschienen im Land der Jugend" als kurzer Augenblick. Ein Beispiel dafür finden wir in der Erzählung "Die Reise des Bran":
Bran begegnete einer verführerischen Fee, die von den Freuden der Anderswelt schwärmte. Leider war die geheimnisvolle Schöne plötzlich verschwunden, und so machte sich Bran am nächsten Morgen mit seinen Gefährten auf, um die Anderswelt zu suchen. Nach einer langen Irrfahrt übers Meer erreichten sie schließlich die "Insel der Frauen", wo betörend schöne Feenmädchen ungeduldig auf sie warteten: "Ihre Augen glänzten wie Sterne, ihre Zähne glichen dem Elfenbein und ein Überfluß von goldenem Haar hing in Locken über ihre Schultern." Im Palast richteten die Feen für jeden der Männer ein Liebesbett her und verwöhnten jeden mit seiner Lieblingsspeise, die niemals geringer wurde, soviel man auch aß.
Bran blieb ein Jahr lang bei seiner Geliebten, doch dann sehnten sich seine Männer nach der Heimat zurück. Traurig versuchte die Fee, sie umzustimmen, aber vergeblich. Als die Fee die Abreise nicht mehr verhindern konnte, warnte sie die Männer, nie wieder einen Fuß auf irischen Boden zu setzen. Doch als sich das Schiff der Küste näherte, konnte sich einer der Männer vor Freude nicht mehr halten, sprang ins Wasser und schwamm an Land. Kaum hatte er den Strand betreten, zerfiel er zu einem Häufchen Asche. Denn in der realen Welt waren inzwischen einige Jahrhunderte vergangen.
In dieser Geschichte finden wir neben dem ungleichen Lauf der Zeit noch ein weiteres typisches Merkmal der Anderswelt: In ihr gingen die kühnsten erotischen Phantasien in Erfüllung. Keuschheit gehörte nämlich nie zu den Tugenden der Kelten, die sich - im Gegensatz zu den eher prüden Germanen - mit großem Genuß den sinnlichen Freuden hingaben. Der christliche Begriff der Sünde existierte ebensowenig wie die Androhung schrecklicher Höllenqualen als Strafe für die Ausschweifungen.
Der vorliegende Bildband nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch die Anderswelt, wo alle Wünsche in Erfüllung gehen


 


Nach oben